EZB will Risikopapiere kaufen

Berlin, 17. Sep (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt einem Zeitungsbericht zufolge auch den Aufkauf von Kreditverbriefungen mit einem höheren Ausfallrisiko. Die Zeitung "Die Welt" berichtete am Mittwoch unter Berufung auf mit der Debatte vertraute Personen, es werde diskutiert, auch solche Verbriefungen zu erwerben, die ein schlechteres Rating als "A-" hätten. Befürworter dieses Vorgehens hielten das für notwendig, wenn des Aufkaufprogramm wirklich gegen Deflationsgefahren helfen solle, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Notenbankkreise. Es sei daher wahrscheinlich, dass die Ratingschwelle für Ankäufe niedriger angesetzt werde. Allerdings werde die EZB die Risiken im Blick behalten, "alter Müll" werde sicher nicht zusammengekauft.

Der Zeitung zufolge wollte sich ein Sprecher der EZB zu den Angaben nicht äußern. Er habe darauf verwiesen, dass die Details noch nicht beschlossen seien, sie sollten erst Anfang Oktober festgelegt werden.

Das EZB-Ratmitglied Ewald Nowotny hatte in der vergangenen Woche gesagt, beim Aufkauf von Kreditverbriefungen, sogenannten Asset Backed Securities (ABS), müsse das Risiko für die EZB tragbar sein. Nach Reuters-Informationen plant die EZB bis zu 500 Milliarden Euro für den Aufkauf von ABS und Pfandbriefen ein. EZB-Präsident Draghi hat sich bei der Größe des Programms noch nicht festlegen wollen.

Das Programm soll im Oktober starten. Die EZB will damit vor allem erreichen, dass Banken kleinen und mittelständischen Firmen im Süden der Euro-Zone mehr Kredite gewähren und die lahme Konjunktur so wieder Tritt fasst. Befürworter dieses Vorgehens hielten das für notwendig, wenn des Aufkaufprogramm wirklich gegen Deflationsgefahren helfen solle, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Notenbankkreise. Es sei daher wahrscheinlich, dass die Ratingschwelle für Ankäufe niedriger angesetzt werde. Allerdings werde die EZB die Risiken im Blick behalten, "alter Müll" werde sicher nicht zusammengekauft.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte