EZB-Ratsmitglied warnt Griechenland vor Euro-Ausstieg

Ein Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion würde den Mittelmeerstaat nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny nicht weiterbringen. Würde eine Ausstieg Griechenlands und eine große Abwertung ihrer Währung helfen, fragte Österreichs Notenbankgouverneur am Mittwoch auf einer Veranstaltung der Goethe Universität in Frankfurt. "Ich bezweifele das sehr", fügte er hinzu.

Der Tourismus sei der einzige Industriezweig, der von einem solchen Schritt beeinflusst würde. "Darüber hinaus sehe ich nicht viel", sagte Nowotny. Hingegen würden die Preise dort steigen und das reale Einkommensniveau würde sinken. "Man wäre ganz genau da, wo man im Augenblick steht", sagte der Zentralbanker. Der Gedanke, dass ein solcher Schritt helfen würde, sei daher ein "Illusion".

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht