EZB-Ratsmitglied warnt Griechenland vor Euro-Ausstieg

Ein Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion würde den Mittelmeerstaat nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny nicht weiterbringen. Würde eine Ausstieg Griechenlands und eine große Abwertung ihrer Währung helfen, fragte Österreichs Notenbankgouverneur am Mittwoch auf einer Veranstaltung der Goethe Universität in Frankfurt. "Ich bezweifele das sehr", fügte er hinzu.

Der Tourismus sei der einzige Industriezweig, der von einem solchen Schritt beeinflusst würde. "Darüber hinaus sehe ich nicht viel", sagte Nowotny. Hingegen würden die Preise dort steigen und das reale Einkommensniveau würde sinken. "Man wäre ganz genau da, wo man im Augenblick steht", sagte der Zentralbanker. Der Gedanke, dass ein solcher Schritt helfen würde, sei daher ein "Illusion".

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker