EZB-Ratsmitglied warnt Griechenland vor Euro-Ausstieg

Ein Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion würde den Mittelmeerstaat nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny nicht weiterbringen. Würde eine Ausstieg Griechenlands und eine große Abwertung ihrer Währung helfen, fragte Österreichs Notenbankgouverneur am Mittwoch auf einer Veranstaltung der Goethe Universität in Frankfurt. "Ich bezweifele das sehr", fügte er hinzu.

Der Tourismus sei der einzige Industriezweig, der von einem solchen Schritt beeinflusst würde. "Darüber hinaus sehe ich nicht viel", sagte Nowotny. Hingegen würden die Preise dort steigen und das reale Einkommensniveau würde sinken. "Man wäre ganz genau da, wo man im Augenblick steht", sagte der Zentralbanker. Der Gedanke, dass ein solcher Schritt helfen würde, sei daher ein "Illusion".

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte