EZB-Ratsmitglied denkt über Ende der Anleihenkäufe nach

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte EZB-Ratsmitglied Ardo Hansson zufolge bei passender Konjunktur ihre umstrittenen Anleihenkäufe nach September 2018 beenden. Eine Verringerung der Zukäufe auf null "sollte eine der Optionen sein, die auf dem Tisch liegen", sagte Estlands Notenbank-Chef in einem Interview mit der Nachrichtenagentur MNI. Wahrscheinlich werde das Programm dann enden.

"Ausgenommen, wenn noch mehr benötigt wird," fügte Hansson hinzu. Die EZB sollte aber vorbereitet sein, falls nötig die Anleihenkäufe anzupassen. Die Optionen sollten dabei in beide Richtungen offen sein.

Die Euro-Notenbank hatte auf ihrer Zinssitzung im Oktober beschlossen, wegen der verbesserten Konjunktur die Anleihenkäufe ab Jänner auf 30 Milliarden Euro pro Monat zu halbieren. Die Käufe werden dafür aber bis mindestens Ende September 2018 fortgesetzt. Ein klares Enddatum für die Transaktionen nannten die Währungshüter nicht. Vor allem in Deutschland ist das Programm umstritten. Die EZB will damit die Wirtschaft und die aus ihrer Sicht zu niedrige Inflation anschieben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte