EZB-Ratsmitglied: Aufschwung im Euroraum hält an

Frankfurt (APA/Reuters) - Litauens Notenbank-Chef und EZB-Ratsmitglied Vitas Vasiliauskas rechnet auch nach der jüngsten Serie von schwachen Konjunkturdaten nicht mit einem Konjunktureinbruch im Euroraum. "Das ist sicher nicht das Ende des Aufschwungs", sagte Vasiliauskas der "Börsen-Zeitung" in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Die Abschwächung sollte nur vorübergehend sein.

Die neuen EZB-Prognosen zu Inflation- und Wachstum stünden zwar erst im Juni an. "Aber es gibt nach aktuellem Stand keinen Grund, die Lage zu dramatisieren." Vasiliauskas geht weiterhin davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bis Ende Dezember ihre billionenschweren Anleihenkäufe einstellen wird. Dies sei angesichts des aktuellen Wachstums- und Inflationsausblicks ein realistisches und angemessenes Szenario. Dem "Handelsblatt" sagte das EZB-Ratsmitglied: "Legt man die heutigen Informationen zugrunde, ist es aus meiner Sicht wahrscheinlich, dass wir die Käufe beenden und eine Übergangsfrist bis Jahresende haben."

Bisher sind die auf 2,55 Billionen Euro angelegten Transaktionen nur bis mindestens Ende September angelegt. Was danach geschehen soll ist noch unklar. Der "Börsen-Zeitung" sagte Vasiliauskas zudem, er halte Erwartungen von Marktakteuren für logisch und angemessen, die mit einer ersten Zinserhöhung erst sechs bis neun Monate nach Ende der Anleihenkäufe rechnen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte