EZB erhöht Rahmen für Notfall-Kredite an Hellas-Banken

Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt den Geldhahn für griechische Banken weiter offen. Die Euro-Währungshüter stockten den Rahmen für Nothilfen der Athener Notenbank an die Geldhäuser des von der Pleite bedrohten Landes auf inzwischen 71,8 Milliarden Euro auf, wie aus Bankenkreisen am Mittwochabend verlautete.

Zuvor lag das Limit für die sogenannten ELA-Liquiditätshilfen noch bei etwas mehr als 71 Milliarden Euro. Griechische Banken sind zur Geldversorgung zunehmend auf diese Notkredite ihrer heimischen Notenbank angewiesen, da die EZB bonitätsschwache Hellas-Staatsanleihen nicht mehr als Pfand annimmt. Damit ist den Geldhäusern der direkte Zugang zu frischen EZB-Geldern weitgehend versperrt. Über ELA-Hilfen können sie sich dennoch bei Bedarf mit Liquidität versorgen.

Für die griechischen Banken sind solche Notkredite um einiges teurer als normale Refinanzierungsgeschäfte über die EZB. Für eine Aufstockung des ELA-Rahmens muss sich die Athener Notenbank jeweils die Unterstützung des EZB-Rats sichern. Dieser hatte ELA-Genehmigungen zuletzt auf Wochenbasis erteilt. EZB-Chef Mario Draghi hatte mehrfach betont, dass solche Notmittel nur solvente Banken erhalten dürfen. Dies trifft nach Einschätzung der EZB auf griechische Geldhäuser aber weiterhin zu, wie die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Freitag auf einer Finanzkonferenz gesagt hatte.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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