EZB-Protokoll - Uneinigkeit bei weiterer Lockerung der Geldpolitik

Frankfurt - Bei der jüngsten Zinssitzung der Europäischen Notenbank (EZB) haben nicht alle Ratsmitglieder die vorgeschlagenen Schritte zur weiteren Lockerung der Geldpolitik unterstützt.

Für einige Notenbanker seien die vorgestellten Maßnahmen nicht ausreichend gerechtfertigt gewesen oder sie hätten nur einige der Vorschläge unterstützt, heißt es im Protokoll der Zinssitzung vom 3. Dezember in Frankfurt.

Ratsmitglieder hätten aber eingeschätzt, dass eine weitere Absenkung des Einlagensatzes um 10 Punkte voraussichtlich keine großen negativen Auswirkungen hat. Dazu komme der Vorteil, dass Spielraum für eine weitere Senkung bleibe. Zudem geht aus dem Protokoll hervor, dass der EZB-Rat sein Anleihenkaufprogramm im diesem Frühjahr erneut überprüfen könnte.

Die Währungshüter hatten Anfang Dezember den Einlagenzins auf minus 0,3 von zuvor minus 0,2 Prozent gesenkt und ihr groß angelegtes Anleihen-Kaufprogramm zur Befeuerung von Konjunktur und Inflation um sechs Monate verlängert. Dadurch ist das Programm inzwischen auf 1,5 Billionen Euro angelegt. Die Finanzmärkte hatten allerdings größere Schritte erwartet.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen