EZB-Protokoll - Uneinigkeit bei weiterer Lockerung der Geldpolitik

Frankfurt - Bei der jüngsten Zinssitzung der Europäischen Notenbank (EZB) haben nicht alle Ratsmitglieder die vorgeschlagenen Schritte zur weiteren Lockerung der Geldpolitik unterstützt.

Für einige Notenbanker seien die vorgestellten Maßnahmen nicht ausreichend gerechtfertigt gewesen oder sie hätten nur einige der Vorschläge unterstützt, heißt es im Protokoll der Zinssitzung vom 3. Dezember in Frankfurt.

Ratsmitglieder hätten aber eingeschätzt, dass eine weitere Absenkung des Einlagensatzes um 10 Punkte voraussichtlich keine großen negativen Auswirkungen hat. Dazu komme der Vorteil, dass Spielraum für eine weitere Senkung bleibe. Zudem geht aus dem Protokoll hervor, dass der EZB-Rat sein Anleihenkaufprogramm im diesem Frühjahr erneut überprüfen könnte.

Die Währungshüter hatten Anfang Dezember den Einlagenzins auf minus 0,3 von zuvor minus 0,2 Prozent gesenkt und ihr groß angelegtes Anleihen-Kaufprogramm zur Befeuerung von Konjunktur und Inflation um sechs Monate verlängert. Dadurch ist das Programm inzwischen auf 1,5 Billionen Euro angelegt. Die Finanzmärkte hatten allerdings größere Schritte erwartet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte