EZB-Protokoll - Währungshüter halten Zinsausblick bewusst offen

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) will an der Nullzinspolitik so lange wie nötig festhalten, um eine dauerhafte Entwicklung der Inflation in Richtung ihrer Zielmarke von knapp zwei Prozent sicherzustellen.

Die Währungshüter unterstrichen daher bei ihrer jüngsten Zinssitzung im Juni in Riga, dass sie den neuen Zinsausblick bewusst unscharf gehalten haben, um Handlungsspielraum zu haben, wie aus dem Protokoll des Treffens hervorgeht, das die EZB am Donnerstag veröffentlichte. Wichtig war ihnen zudem zu betonen, dass selbst nach dem Ende der Anleihenkäufe die Geldpolitik noch sehr konjunkturstützend sein werde.

Die EZB hatte in Riga in Aussicht gestellt, die vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe bis zum Jahresende einzustellen. Dann werden sie voraussichtlich ein Volumen von 2,6 Billionen Euro erreicht haben. Zudem wollen die Währungshüter ihre Schlüsselzinsen bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus auf dem aktuellen Niveau von 0,0 Prozent halten.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen