EZB - Notleidende Kredite bremsen Gewinnentwicklung der Banken

Geldhäuser im Währungsraum haben aus Sicht der EZB-Bankenaufsicht immer noch viel zu hohe Bestände an notleidenden Krediten in ihren Büchern.

"Faule Kredite belasten die Profitabilität und das Kapital, sie bremsen die Fähigkeit der Banken, neue Kredite an Kunden zu vergeben", sagte die oberste Bankenaufseherin der Europäischen Zentralbank (EZB), Daniele Nouy, am Dienstag vor einem Ausschuss des Europaparlaments in Brüssel. Auch die niedrigen Zinsen im Euroraum könnten zu schwachen Gewinnaussichten der Häuser beitragen.
"Die EZB wird in den nächsten Quartalen die Tragfähigkeit der Geschäftsmodelle der Banken sorgfältig untersuchen", kündigte Nouy an. Die Bankenaufsicht werde auch dieses Jahr eng mit den Geldhäusern zusammenarbeiten und für sie individuelle und maßgeschneiderte Pläne erarbeiten. Es werde zwar einige Zeit dauern, notleidende Kredite abzubauen. "Über die nächsten paar Jahre können aber gute Fortschritte erwartet werden", sagte die Französin.
Die EZB ist seit Herbst 2014 für die direkte Aufsicht über die 129 größten Geldhäuser in der Währungsunion zuständig. In Deutschland überwacht sie unter anderem die Deutsche Bank und die Commerzbank.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los