EZB-Mitglied: Wirtschaftliche Erholung braucht gesunde Banken

Frankfurt - Ein Bankensektor in guter Verfassung ist aus Sicht von Finnlands Notenbank-Gouverneur Erkki Liikanen entscheidend für die wirtschaftliche Erholung des Währungsraums. "In der Eurozone kommt Geldpolitik in der Realwirtschaft mittels der Banken an", sagte Liikanen am Montag auf einer Veranstaltung in Helsinki.

Die besonders günstigen längerfristigen Kreditlinien für die Institute, die die EZB jüngst beschlossen habe, würden Geldhäusern noch mehr helfen, Kredite an die Wirtschaft auszureichen.

Liikanen zufolge werden die Leitzinsen auch noch weit nach dem Ende des Anleihenaufkaufprogramm auf dem derzeitigen Niveau bleiben oder sogar noch tiefer liegen. Sollte sich der Ausblick oder die Finanzierungsbedingungen verschlechtern habe die EZB immer noch Mittel, um Inflation und Wachstum anzukurbeln. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am 10. März unter anderem den Leitzins auf 0,00 Prozent gesenkt, den Strafzins für Banken verschärft und die monatlichen Anleihenkäufe aufgestockt.

Nantes (APA/Reuters) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus sieht die Probleme mit Lieferanten bald gelöst. Beim Sitz- und Kabinen-Zulieferer Zodiac Aerospace laufe die Produktion wieder reibungslos, sagte Airbus-Programmchef Didier Evrard am Freitag in Nantes. Eine Krise bei Zodiac hatte die Auslieferung von A350-Flugzeugen 2016 verzögert. "2017 hatten wir kaum Probleme", resümierte Evrard.
 

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Airbus sieht Probleme mit Zulieferern überwunden

Wien/Berlin (APA) - LKÖ-Chef Schultes betonte vor Journalisten, "dass die Qualitätspolitik die einzige Chance für die bäuerlichen Familienbetriebe ist, um auf Dauer Preise zu bekommen, die wir brauchen". Supermärkte sollten mehr zu Eigenmarken preisgeben. Im Rahmen ihrer "Gut zu Wissen"-Initiative pocht die Kammer in der Gemeinschaftsverpflegung und im Handel im Gegensatz zur Gastronomie auf eine Kennzeichnungspflicht.
 

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LKÖ will genauere Herkunftsangaben bei Supermarkt-Eigenmarken

Armonk (APA/Reuters) - Der von hohen Investitionen begleitete Konzernumbau beim weltgrößten IT-Dienstleister IBM trägt erste Früchte. Erstmals seit fast sechs Jahren konnte das IT-Urgestein im Weihnachtsquartal seinen Umsatz wieder steigern. Vor allem gute Geschäfte mit Cloud-Diensten und Sicherheitssoftware kurbelten die Erlöse an. Der Umsatz legte um 3,6 Prozent auf 22,54 Mrd. Dollar (18,4 Mrd. Euro) zu.
 

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IBM mit erstem Umsatzplus seit 2012, Verlust wegen Steuerreform