EZB-Mitglied: Wirtschaftliche Erholung braucht gesunde Banken

Frankfurt - Ein Bankensektor in guter Verfassung ist aus Sicht von Finnlands Notenbank-Gouverneur Erkki Liikanen entscheidend für die wirtschaftliche Erholung des Währungsraums. "In der Eurozone kommt Geldpolitik in der Realwirtschaft mittels der Banken an", sagte Liikanen am Montag auf einer Veranstaltung in Helsinki.

Die besonders günstigen längerfristigen Kreditlinien für die Institute, die die EZB jüngst beschlossen habe, würden Geldhäusern noch mehr helfen, Kredite an die Wirtschaft auszureichen.

Liikanen zufolge werden die Leitzinsen auch noch weit nach dem Ende des Anleihenaufkaufprogramm auf dem derzeitigen Niveau bleiben oder sogar noch tiefer liegen. Sollte sich der Ausblick oder die Finanzierungsbedingungen verschlechtern habe die EZB immer noch Mittel, um Inflation und Wachstum anzukurbeln. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am 10. März unter anderem den Leitzins auf 0,00 Prozent gesenkt, den Strafzins für Banken verschärft und die monatlichen Anleihenkäufe aufgestockt.

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