EZB-Mitglied: Wirtschaftliche Erholung braucht gesunde Banken

Frankfurt - Ein Bankensektor in guter Verfassung ist aus Sicht von Finnlands Notenbank-Gouverneur Erkki Liikanen entscheidend für die wirtschaftliche Erholung des Währungsraums. "In der Eurozone kommt Geldpolitik in der Realwirtschaft mittels der Banken an", sagte Liikanen am Montag auf einer Veranstaltung in Helsinki.

Die besonders günstigen längerfristigen Kreditlinien für die Institute, die die EZB jüngst beschlossen habe, würden Geldhäusern noch mehr helfen, Kredite an die Wirtschaft auszureichen.

Liikanen zufolge werden die Leitzinsen auch noch weit nach dem Ende des Anleihenaufkaufprogramm auf dem derzeitigen Niveau bleiben oder sogar noch tiefer liegen. Sollte sich der Ausblick oder die Finanzierungsbedingungen verschlechtern habe die EZB immer noch Mittel, um Inflation und Wachstum anzukurbeln. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am 10. März unter anderem den Leitzins auf 0,00 Prozent gesenkt, den Strafzins für Banken verschärft und die monatlichen Anleihenkäufe aufgestockt.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia