EZB schreibt für 2014 fast eine Milliarde Gewinn

Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat voriges Jahr deutlich weniger Gewinn verzeichnet als 2013: 2014 endete mit einem Nettogewinn von 989 Mio. Euro, wie die EZB am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. 2013 hatte die EZB noch einen Gewinn von rund 1,4 Mrd. Euro gemacht. Damals waren unter anderem die Zinserträge deutlich höher und die Verwaltungsaufwendungen geringer.

Mit 677 Mio. Euro gab die EZB im abgelaufenen Jahr rund 150 Mio. Euro mehr für die Verwaltung aus, was der Notenbank zufolge hauptsächlich auf die 2014 gestartete Bankenaufsicht zurückzuführen ist. Für die Aufsicht unter der Leitung der Französin Daniele Nouy stellte die EZB mehrere hundert Mitarbeiter ein.

"Aus geldpolitischer Sicht war die EZB im Jahr 2014 mit einem komplexen Umfeld konfrontiert", erläuterte EZB-Präsident Mario Draghi im Vorwort des Jahresberichts. Das Aufgabenspektrum der obersten Währungshüter sei "im historischen Vergleich außergewöhnlich breit gefächert" gewesen, erklärte Draghi mit Verweisen auf die extrem niedrigen Leitzinsen und die ersten Ankaufprogramme.

2014 hatte der EZB-Rat nicht nur den Leitzins mehrere Male gesenkt - zuletzt im September auf das historische Tief von 0,05 Prozent - sondern auch weitere geldpolitische Maßnahmen beschlossen. So kündigte die EZB im September den Kauf von besicherten Kreditpaketen an, sogenannten "ABS" (Asset Backed Securities) und leitete nach den Worten Draghis die "monetäre Expansion" ein. Im Jänner 2015 beschlossen die Währungshüter den massenhaften Ankauf von Anleihen im Wert von 60 Mrd. Euro pro Monat.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht