EZB laut Draghi mit massiven Geldspritzen noch nicht am Ziel

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Wirtschaft im Euroraum bleibt nach Einschätzung von EZB-Präsident Mario Draghi weiterhin auf die geldpolitische Hilfe der Notenbank angewiesen. Die Inflation müsse trotz einer klaren wirtschaftlichen Erholung nach wie vor erst einen selbsttragenden Aufwärtstrend zeigen, sagte Draghi am Montag in einer Rede vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) des EU-Parlaments in Brüssel.

"Der zugrunde liegende Inflationsdruck ist weiterhin verhalten, da die Flaute am Arbeitsmarkt immer noch erheblich bleibt." Die Verbesserungen auf den Arbeitsmärkten benötigten Zeit, bis dies zu einem stärkeren Lohnwachstum führe.

Mit der jüngsten Anpassung der Geldpolitik habe die Europäische Zentralbank (EZB) sichergestellt, dass die Wirtschaft weiterhin die notwendige Unterstützung erhalte, sagte der Italiener. Die Euro-Notenbank strebt eine Teuerung von knapp zwei Prozent als Idealwert für die Wirtschaft an. Mit einer Rate von 1,4 Prozent im Oktober ist sie davon aber noch weit entfernt.

Die EZB hatte im Oktober angesichts der sich verfestigenden Konjunkturerholung zwar beschlossen, ihre Anleihenkäufe ab Jänner auf 30 Milliarden Euro pro Monat zu halbieren. Die Käufe, die für mehr Wachstum und Preisauftrieb sorgen sollen und momentan das wichtigste Instrument der EZB sind, werden dafür aber bis mindestens September 2018 verlängert.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne