EZB - Kreditfluss in Eurozone immer spärlicher

Die Kreditvergabe der Banken in der Eurozone ist im Oktober erneut geschrumpft. Insgesamt vergaben die Geldhäuser um 1,1 Prozent weniger Darlehen als im Vorjahresmonat, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet.

Die EZB hat im Oktober ihr Wertpapierankaufprogramm gestartet, mit dem die Darlehensvergabe angekurbelt werden soll. Sie kaufte zunächst Pfandbriefe und stieg jüngst auch in den Erwerb von Kreditverbriefungen ein.

Das Wachstum der für die Zinspolitik der EZB wichtigen Geldmenge M3 lag im Oktober bei 2,5 Prozent. Fachleute hatten mit einem Anstieg um 2,6 Prozent gerechnet. Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (August bis Oktober) erhöhte sich M3 um 2,3 Prozent.

M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge signalisiert eine potenzielle Inflationsgefahr.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte