EZB - Konjunkturabkühlung in Schwellenländern bremst Eurozone

Die Konjunkturabschwächung in den Entwicklungsländern dämpft nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) die Erholung im Währungsraum. Die wirtschaftliche Eintrübung in China, schwache Nachfrage in Russland und die Rezession in Brasilien würden weiterhin die Exporte aus der Eurozone bremsen, hieß im jüngsten EZB-Wirtschaftsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Insgesamt erwarten die Währungshüter allerdings, dass die Konjunkturerholung in der Eurozone voranschreitet. "Nach vorne schauend wird damit gerechnet, dass die wirtschaftliche Erholung mit moderater Geschwindigkeit anhält," hieß es im Bericht.

Die EZB hatte unlängst ihre Inflations- und Konjunkturprognosen für den Währungsraum gesenkt. Im ihrem Wirtschaftsbericht bekräftigten die Währungshüter ihre jüngsten Voraussagen zur Entwicklung der Inflation. Sie erwarten, dass die Teuerungsrate in den nächsten Monaten negativ bleiben wird und dann erst im weiteren Jahresverlauf anzieht. Im Februar waren die Preise in der Eurozone um 0,2 Prozent gefallen.

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