EZB - Konjunkturabkühlung in Schwellenländern bremst Eurozone

Die Konjunkturabschwächung in den Entwicklungsländern dämpft nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) die Erholung im Währungsraum. Die wirtschaftliche Eintrübung in China, schwache Nachfrage in Russland und die Rezession in Brasilien würden weiterhin die Exporte aus der Eurozone bremsen, hieß im jüngsten EZB-Wirtschaftsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Insgesamt erwarten die Währungshüter allerdings, dass die Konjunkturerholung in der Eurozone voranschreitet. "Nach vorne schauend wird damit gerechnet, dass die wirtschaftliche Erholung mit moderater Geschwindigkeit anhält," hieß es im Bericht.

Die EZB hatte unlängst ihre Inflations- und Konjunkturprognosen für den Währungsraum gesenkt. Im ihrem Wirtschaftsbericht bekräftigten die Währungshüter ihre jüngsten Voraussagen zur Entwicklung der Inflation. Sie erwarten, dass die Teuerungsrate in den nächsten Monaten negativ bleiben wird und dann erst im weiteren Jahresverlauf anzieht. Im Februar waren die Preise in der Eurozone um 0,2 Prozent gefallen.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen