EZB mit Hellas-Plänen zum Einlagenschutz weitgehend zufrieden

Griechenlands Gesetzespläne zum Schutz von Einlagen bei Bankpleiten stoßen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) weitgehend auf Zustimmung. Die Notenbank begrüße das Gesetzesvorhaben, teilten die Währungshüter am Freitag mit.

Den Plänen zufolge soll der Hellenische Einlagen- und Investment- Garantiefonds (HDIGF) auch künftig im Besitz der teilnehmenden Banken sein und vom Finanzministerium kontrolliert werden. Die Hauptaufgabe des Fonds besteht darin, Bankkunden zu entschädigen, wenn ein Geldhaus zusammenbricht, sowie dessen Abwicklung zu finanzieren.

Mit dem Gesetzesvorhaben will Griechenland auch Vorsorge für den Fall treffen, dass dem Fonds einmal das Geld ausgeht. Er soll sich dann von teilnehmenden Banken oder aus anderen Quellen notwendige Gelder ausleihen können - mit oder ohne staatliche Garantien. In ihrer Stellungnahme wies die EZB darauf hin, dass nationale Zentralbanken der Euro-Zone nur unter besonderen Umständen solche Einlagensicherungsfonds finanzieren können, ohne das Verbot monetärer Staatsfinanzierung zu verletzen. Die griechischen Pläne würden dies nicht vorsehen. Griechenland will mit dem Gesetz eine Direktive der Europäischen Union aus dem Jahre 2014 umsetzen.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

Newsticker

Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

Newsticker

Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

Newsticker

Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert