EZB mit Hellas-Plänen zum Einlagenschutz weitgehend zufrieden

Griechenlands Gesetzespläne zum Schutz von Einlagen bei Bankpleiten stoßen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) weitgehend auf Zustimmung. Die Notenbank begrüße das Gesetzesvorhaben, teilten die Währungshüter am Freitag mit.

Den Plänen zufolge soll der Hellenische Einlagen- und Investment- Garantiefonds (HDIGF) auch künftig im Besitz der teilnehmenden Banken sein und vom Finanzministerium kontrolliert werden. Die Hauptaufgabe des Fonds besteht darin, Bankkunden zu entschädigen, wenn ein Geldhaus zusammenbricht, sowie dessen Abwicklung zu finanzieren.

Mit dem Gesetzesvorhaben will Griechenland auch Vorsorge für den Fall treffen, dass dem Fonds einmal das Geld ausgeht. Er soll sich dann von teilnehmenden Banken oder aus anderen Quellen notwendige Gelder ausleihen können - mit oder ohne staatliche Garantien. In ihrer Stellungnahme wies die EZB darauf hin, dass nationale Zentralbanken der Euro-Zone nur unter besonderen Umständen solche Einlagensicherungsfonds finanzieren können, ohne das Verbot monetärer Staatsfinanzierung zu verletzen. Die griechischen Pläne würden dies nicht vorsehen. Griechenland will mit dem Gesetz eine Direktive der Europäischen Union aus dem Jahre 2014 umsetzen.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig