EZB hält die Gelddrucker in Schwung

Die Europäische Zentralbank (EZB) nutzt das im März gestartete Anleihekaufprogramm großzügig aus: Bisher wurden für 122,4 Milliarden Euro Staatsanleihen gekauft.

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt bei ihrem Programm zum massenhaften Ankauf von Staatsanleihen weiter voran. Seit dem Start am 9. März erwarben die Währungshüter öffentliche Schuldtitel für insgesamt 122,4 Mrd. Euro, wie die EZB am Montag mitteilte. Darin sind bis zum 15. Mai abgewickelte Käufe enthalten.

Pro Monat wollen die EZB und die nationalen Notenbanken der Euro-Länder Wertpapiere im Umfang von rund 60 Mrd. Euro kaufen. Dazu zählen neben Staatsanleihen auch Pfandbriefe und Hypothekenpapiere. Bis September 2016 sollen so rund 1,14 Bill. Euro in die Wirtschaft gepumpt werden.

Mit der Geldflut will EZB-Präsident Mario Draghi die Kreditvergabe der Banken ankurbeln, was der Konjunktur Auftrieb geben soll. Zudem soll sich die niedrige Inflation wieder der EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent annähern. Laut Draghi soll das Kaufprogramm in vollem Umfang umgesetzt werde - zumindest aber, bis sich die Inflationsrate in die gewünschte Richtung bewegt. Zuletzt stagnierten die Preise. EZB-Direktor Yves Mersch rechnet damit, dass Ende des Jahres eine Inflationsrate von 1,5 Prozent erreicht wird.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte