EZB-Führungsmitglied - Werden mit Zinserhöhung nicht Jahre warten

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) wird laut dem französischen Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau nach einem Ende ihrer Anleihenkäufe zügig eine Zinserhöhung einleiten. Es gehe um "wenigstens einige Quartale, aber nicht um Jahre", sagte er am Montag in Paris. Dabei sei es nicht von größerer Bedeutung, ob die EZB das Ende der Zukäufe nun im September oder erst im Dezember beschließe.

Dann könne auch der Ausblick angepasst werden, der derzeit eine Beibehaltung der Nullzinsen weit über die Zeit der Zukäufe hinaus signalisiert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft im großen Stil Staatsanleihen und andere Wertpapiere zu, um die ihrer Ansicht nach zu niedrige Inflation anzuheizen. Die Geschäfte sind auf 2,55 Billionen Euro angelegt und sollen noch bis mindestens Ende September fortgesetzt werden. Litauens Notenbank-Chef Vitas Vasiliauskas hält Markterwartungen für angemessen, die von einer ersten Zinserhöhung erst sechs bis neun Monate nach Ende der Anleihenkäufe ausgehen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro