EZB fordert Handelsplätze für faule Kredite

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank tritt für die Schaffung von Handelsplätzen zum Abbau des Milliardenbergs an faulen Krediten in der Eurozone ein. Mit solchen Plattformen für Problemdarlehen könnten einheitliche Kreditdaten bereitgestellt, Prüfungskosten gesenkt und mehr Investoren angelockt werden, hieß es in einer am Montag in Frankfurt veröffentlichen Untersuchung der EZB.

Geldhäuser in dem Währungsraum schleppen als Altlast aus der Finanzkrise immer noch faule Kredite in Höhe von rund 800 Mrd. Euro mit sich herum. Erst kürzlich hatte EZB-Präsident Mario Draghi Banken, Regulierer und Regierungen zum gemeinsamen Handeln aufgerufen.

Aktuell leidet der Markt für solche Problemdarlehen der Untersuchung zufolge an geringer Liquidität. Zudem dominierten ihn wenige große Investoren, was niedrige Preise zur Folge habe. Mit der Schaffung von Handelsplattformen und einem Ausbau des Marktes könnten Banken laut der Studie voraussichtlich auch bessere Verkaufspreise erzielen. Die Autoren argumentieren dafür, dass der Zugang zu solchen Handelsplätzen allen interessierten Investoren und Besitzern von Problemdarlehen offen stehen sollte. Errichtet werden könnten die Plattformen von den Instituten, die diese auch für den Verkauf von faulen Krediten nutzen wollten.

Wien (APA) - Wohnen wird zunehmend zum Luxus. In den vergangenen zehn Jahren verteuerten sich die Hauptmieten in Österreich um 36,4 Prozent von 7,7 auf 10,5 Euro pro Quadratmeter, wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria hervorgeht. In dem Medianwert sind die Ausgaben für Betriebskosten, Energie und Instandhaltung enthalten.
 

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Wohnkosten legten seit 2008 massiv zu

Wien (APA/Reuters) - Die Erste Group will ihre Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen und dafür eine Stiftung ins Leben rufen. "Ziel ist es, mit dieser Mitarbeiterstiftung einen zusätzlichen stabilen Aktionär zu schaffen, der in etwa ein Prozent an der Gruppe halten soll in Zukunft", sagte Bankchef Andreas Treichl am Donnerstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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Erste Group will Mitarbeiter über Stiftung beteiligen

Rom/Wiener Neudorf (APA) - Penny Market, Tochter des größten Handelskonzerns in Österreich, Rewe International, investiert kräftig in Italien. Geplant seien bis Ende 2019 Investitionen in Höhe von 167 Millionen Euro investieren. 80 Millionen Euro sind der Eröffnung neuer Supermärkte gewidmet, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore".
 

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Rewe-Tochter Penny Market will in Italien wachsen