EZB erwartet leichteren Zugang zu Krediten

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet zum Jahresauftakt mit einer steigenden Nachfrage nach Krediten und günstigeren Konditionen. Die Standards für die Vergabe von Firmenkrediten, Verbraucherdarlehen und Immobilienhypotheken dürften im ersten Quartal 2018 gelockert werden, ergab eine Umfrage der EZB vom Dienstag.

Im vierten Quartal hielten die Banken an ihren Standards für die Vergabe von Firmendarlehen fest. Sie lockerten hingegen ihre Vergabebedingungen für Kredite an Haushalte für den Immobilienerwerb weiter. Die Standards für Verbraucherdarlehen seien weitgehend unverändert geblieben.

Die EZB befragt vierteljährlich Banken zu ihrer Kreditvergabe-Praxis. An der Umfrage beteiligten sich diesmal 143 Institute.

Die EZB hält schon seit längerem ihren Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent, um so für günstige Finanzierungsbedingungen zu sorgen. Zudem erwirbt sie seit fast drei Jahren im großen Stil Staatsanleihen und andere Wertpapiere und pumpt so Milliarden in das Finanzsystem. Geldhäuser sollen über das billionenschwere Kaufprogramm dazu bewegt werden, mehr Darlehen an Firmen und Haushalte auszureichen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro