EZB sieht positive Effekte ihrer ultralockeren Geldpolitik

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht sich mit ihrer ultralockeren Geldpolitik auf Kurs. Die Wertpapier-Kaufprogramme würden gut voranschreiten und zeigten positive Wirkung, hieß es im jüngsten Wirtschaftsbericht 04/2015 der Währungshüter, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Die Kreditbedingungen für Firmen und Haushalte entwickelten sich günstig - die Inflationserwartungen seien ausgehend von ihren niedrigen Niveaus Mitte Jänner angezogen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld habe sich das Kreditwachstum anhaltend verbessert. Die EZB rechnet damit, dass sich insgesamt die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone verbreitert.

Die EZB hat im März begonnen, in großem Umfang Staatsanleihen der Euro-Länder zu erwerben. Monatlich wollen die EZB und die nationalen Notenbanken Wertpapiere im Volumen von rund 60 Mrd. Euro kaufen. Dazu zählen neben Staatsbonds auch Pfandbriefe ("Covered Bonds") und Hypothekenpapiere ("ABS"). Bis September 2016 soll das Kaufvolumen bei 1,14 Bill. Euro liegen. Mit ihrer großen Geldschwemme will die Zentralbank die Kreditvergabe der Banken anschieben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Sie will Investitionen in Anleihen für Banken unattraktiver machen, damit die Institute mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte ausreichen.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit