EZB sieht positive Effekte ihrer ultralockeren Geldpolitik

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht sich mit ihrer ultralockeren Geldpolitik auf Kurs. Die Wertpapier-Kaufprogramme würden gut voranschreiten und zeigten positive Wirkung, hieß es im jüngsten Wirtschaftsbericht 04/2015 der Währungshüter, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Die Kreditbedingungen für Firmen und Haushalte entwickelten sich günstig - die Inflationserwartungen seien ausgehend von ihren niedrigen Niveaus Mitte Jänner angezogen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld habe sich das Kreditwachstum anhaltend verbessert. Die EZB rechnet damit, dass sich insgesamt die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone verbreitert.

Die EZB hat im März begonnen, in großem Umfang Staatsanleihen der Euro-Länder zu erwerben. Monatlich wollen die EZB und die nationalen Notenbanken Wertpapiere im Volumen von rund 60 Mrd. Euro kaufen. Dazu zählen neben Staatsbonds auch Pfandbriefe ("Covered Bonds") und Hypothekenpapiere ("ABS"). Bis September 2016 soll das Kaufvolumen bei 1,14 Bill. Euro liegen. Mit ihrer großen Geldschwemme will die Zentralbank die Kreditvergabe der Banken anschieben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Sie will Investitionen in Anleihen für Banken unattraktiver machen, damit die Institute mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte ausreichen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf