EZB-Direktorin: Bis Jahresende Einigung auf globale Bankenregulierung

Frankfurt (APA/Reuters) - EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger rechnet bis Jahresende mit einem Abschluss der Verhandlungen über eine Reform der globalen Kapitalvorschriften für Banken. Sie hoffe, dass das Paket an weltweiten Bankenstandards - in der Fachwelt "Basel III" genannt - bis dahin unter Dach und Fach sei, sagte Lautenschläger am Montag auf einer Veranstaltung in Washington laut Redetext.

"Und ich bin weiterhin zuversichtlich, dass das der Fall sein wird," fügte sie hinzu. Lautenschläger ist stellvertretende Vorsitzende der EZB-Bankenaufsicht. Aus Sicht der Notenbank-Direktorin sollte nach der Finalisierung der Reformen deren Verwirklichung im Fokus stehen. Sie sei aber besorgt, dass einige Finanzzentren wichtige Teile des vereinbarten Regelwerks nicht umsetzen würden. "Das wäre ein großer Fehler", warnte sie. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seit Herbst 2014 für die direkte Aufsicht über die größten Banken der Euro-Zone zuständig.

Die Verhandlungen zur Basel-III-Reform ziehen sich schon seit langem hin. Die globalen Bankenregulierer hatten das Reformpaket im Auftrag der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) 2010 auf den Weg gebracht. Mit den globalen Kapitalvorschriften für Banken soll die Reform abgeschlossen werden. Zuletzt zeichnete sich bei der zentralen Streitfrage, wie stark Geldhäuser die Risiken in ihren Geschäften mit internen Modellen herunterrechnen dürften, eine Einigung zwischen Europa und den USA ab. Allerdings sagten drei hochrangige Vertreter von Notenbanken am Freitag, dass Frankreich noch Einwände habe.

Mexiko-Stadt (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stößt in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens "Teslaquila" den Schutz der Marke "Tequila" verletzt.
 

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Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen "Teslaquila"

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Beim irischen Billigflieger Ryanair zeichnet sich ein schnelles Ende des Tarifkonflikts mit dem deutschen Personal ab. Nach der grundsätzlichen Einigung für die rund 1.000 Flugbegleiter sieht sich nun auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf einem guten Weg, noch heuer zumindest eine grundsätzliche Einigung mit dem Unternehmen erzielen zu können.
 

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Deutsche Piloten: Grundsatzeinigung bei Ryanair noch heuer

Luxemburg (APA/dpa) - Griechenland muss 10 Mio. Euro in den EU-Gemeinschaftshaushalt zahlen, weil es unzulässige Staatshilfen für eine Schiffswerft nicht wieder eingetrieben hat. Zudem drohen dem Land nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Mittwoch weitere Strafzahlungen von mehr als 7 Mio. Euro pro Halbjahr, wenn es sich nicht an Vereinbarungen mit der EU-Kommission zu dem Fall hält (Rechtssache C-93/17)
 

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EuGH verurteilt Griechenland wegen unzulässiger Staatshilfen