EZB-Direktor warnt Banken vor Konkurrenz durch Konzerne wie Amazon

Wien/Frankfurt (APA/Reuters) - EZB-Direktor Yves Mersch sieht die größte Gefahr für europäische Geldhäuser derzeit darin, dass große Konzerne wie Amazon Banken kaufen und damit Einzug in den Zahlungsverkehr erhalten. Damit könnten diese Firmen den "Markt aufräumen", sagte Mersch, Mitglied des sechsköpfigen Führungsteams der Euro-Notenbank, am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Wien.

Keine Gefahr für Banken sieht der EZB-Direktor hingegen von den Finanztechnologiefirmen - kurz Fintechs genannt - ausgehen. Vielmehr sollten die Institute mit diesen eine Zusammenarbeit, etwa über Produktkooperationen, versuchen.

Einhergehend mit der digitalen Revolution werde die Anzahl der Banken weiter schrumpfen, sagte der Notenbanker. Seit Anfang der Finanzkrise sei die Anzahl der Institute zwar um 25 Prozent geschrumpft. "Das genügt aber noch lange nicht, wir sind noch immer overbanked. Deshalb: Wer zuletzt kommt, den beißen die Hunde", sagte Mersch.

Basel (APA/Reuters) - Neue Arzneien und eine anziehende Nachfrage in China kurbeln den Umsatz des Schweizer Roche-Konzerns an und machen so die Einbußen bei den wichtigen Krebsmitteln des Pharmariesen wett. "Ausgehend von den Ergebnissen der ersten neun Monate werden wir unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen", sagte Roche-Chef Severin Schwan am Mittwoch nach der Vorlage von Umsatzahlen.
 

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Neue Arzneien und China geben Pharmariese Roche Schub

Wien (APA) - Der Wiener Hausbetreuer Attensam steigerte im Geschäftsjahr 2017/18 den Umsatz um 8,7 Prozent auf einen Rekordwert von 66,9 Millionen Euro (Vorjahr 61,6 Millionen Euro). Probleme bereite dem familiengeführten Unternehmen allerdings der Personalmangel in Westösterreich, so Firmenchef Oliver Attensam am Mittwoch in einer Pressekonferenz.
 

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Attensam: Rekordumsatz trotz Personalmangel

Berlin (APA/AFP) - Recycling-Produkte aus Elektroschrott können laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Gesundheitsgefahr darstellen. Die Umweltschützer ließen in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zehn Produkte auf giftige bromierte Flammschutzmittel testen. Das Ergebnis: Neun davon enthielten mehr von den giftigen Substanzen, als es in Neuwaren erlaubt wäre.
 

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Recycling-Produkte aus Elektroschrott können Gesundheit gefährden