EZB-Direktor warnt Banken vor Konkurrenz durch Konzerne wie Amazon

Wien/Frankfurt (APA/Reuters) - EZB-Direktor Yves Mersch sieht die größte Gefahr für europäische Geldhäuser derzeit darin, dass große Konzerne wie Amazon Banken kaufen und damit Einzug in den Zahlungsverkehr erhalten. Damit könnten diese Firmen den "Markt aufräumen", sagte Mersch, Mitglied des sechsköpfigen Führungsteams der Euro-Notenbank, am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Wien.

Keine Gefahr für Banken sieht der EZB-Direktor hingegen von den Finanztechnologiefirmen - kurz Fintechs genannt - ausgehen. Vielmehr sollten die Institute mit diesen eine Zusammenarbeit, etwa über Produktkooperationen, versuchen.

Einhergehend mit der digitalen Revolution werde die Anzahl der Banken weiter schrumpfen, sagte der Notenbanker. Seit Anfang der Finanzkrise sei die Anzahl der Institute zwar um 25 Prozent geschrumpft. "Das genügt aber noch lange nicht, wir sind noch immer overbanked. Deshalb: Wer zuletzt kommt, den beißen die Hunde", sagte Mersch.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte