EZB-Direktor Mersch: Anleihenkauf hat Deflationsrisiko beseitigt

Frankfurt (APA/Reuters) - Das umfangreiche Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) hat nach Einschätzung von EZB-Direktor Yves Mersch die Gefahr einer Deflation aus der Welt geschafft. "Diejenigen, die darauf gewettet haben, dass Europa eine Deflation erlebt, haben ihre Wette verloren", sagte Mersch am Donnerstag in Barcelona. Zugleich betonte er, dass Programm funktioniere besser als erwartet.

Die EZB hatte am 9. März ihre große Geldflut für das Bankensystem gestartet. Das Gesamtvolumen des in Deutschland umstrittenen Programms, das im Fachjargon "QE" (Quantitative Easing) genannt wird, liegt bei rund 1,14 Billionen Euro. Pro Monat sieht es insgesamt Käufe von rund 60 Milliarden Euro vor.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"