EZB-Direktor mahnt Banken zu Vorsicht bei Geschäften mit Bitcoin & Co

Frankfurt (APA/Reuters) - EZB-Direktor Yves Mersch rät den Banken zu großer Vorsicht beim Umgang mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Wegen deren Schwankungsanfälligkeit sei es angebracht, entsprechende Geschäftsbereiche der Geldinstitute abzuschirmen, mahnte der Luxemburger am Montag auf einer Konferenz im türkischen Bodrum.

Es sei auch erwägenswert, diese Geschäfte von anderen Handelsbereichen getrennt zu halten und zudem "angemessen" mit Kapital zu unterlegen. Banken im Euroraum haben bisher Kryptowährungen die kalte Schulter gezeigt. In den USA hat jedoch Goldman Sachs angekündigt, dieses Jahr in das Handelsgeschäft mit Bitcoin einzusteigen.

Laut Bundesbank-Vizechefin Claudia Buch sind Krypto-Token wie Bitcoin "im Kern Spekulationsobjekte". Für Anleger gebe es ein hohes Verlustrisiko. Auch müsse die Rolle von Bitcoin & Co bei Geldwäsche und anderen kriminellen Aktivitäten sehr genau untersucht werden. Befürchtungen, dass Cyberdevisen für Steuerhinterziehung, Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus genutzt werden, haben Forderungen nach stärkerer Kontrolle ausgelöst und auch die 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G-20) auf den Plan gerufen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro