EZB-Direktor - Länder könnten mehr für Wachstumsförderung sorgen

Frankfurt - EZB-Direktor Benoit Coeure hat die Euro-Länder aufgefordert, mehr zur Förderung von Wachstum in der Eurozone zu unternehmen. Die Europäische Zentralbank (EZB) könne nicht allein die Bedingungen für eine nachhaltige Konjunkturerholung schaffen, sagte das Mitglied des Führungsgremiums der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag auf einer Veranstaltung in Paris.

"Dies erfordert eine abgestimmte Anstrengung hinsichtlich der Wirtschafts- und Haushaltspolitik," sagte Coeure. So könnten alle Länder ihre Steuerstrukturen wachstumsfördernder gestalten. Öffentliche Ausgaben könnten zudem in Richtung Investitionen, Forschung und Bildung umgeschichtet werden.

Frankreichs Notenbank-Chef Francois Villeroy de Galhau zufolge ist die Eurozone wegen des Ölpreisrutsches und der Wachstumsabschwächung in Schwellenländern mit "deflationärem Druck" konfrontiert. Er sehe aber keine Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und Vermögenspreisen, sagte der Notenbanker. Eine solche Entwicklung wird in der Fachwelt als Deflation bezeichnet. Villeroy de Galhau wies zudem darauf hin, dass es für die Glaubwürdigkeit der EZB wichtig sei, an ihrem Inflationsziel von mittelfristig knapp zwei Prozent festzuhalten.

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte unlängst den Schlüsselsatz zur Geldversorgung der Banken erstmals auf 0,0 Prozent gesenkt. Außerdem erhöhten die Euro-Wächter den monatlichen Umfang ihrer umstrittenen Anleihenkäufe und verschärften den Strafzins für Banken, wenn diese bei der Notenbank über Nacht Geld parken.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne