EZB-Direktor Coeure forderte Banken zum Abbau fauler Kredite auf

EZB-Direktor Benoit Coeure hat die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank gegen Kritik aus der Bankenbranche verteidigt. Sich für das Ziel der Preisstabilität einzusetzen sei essenziell, sagte Coeure am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Frankfurt.

Diejenigen, die nach einer weniger konjunkturfördernden Geldpolitik rufen, sollten sich fragen, welche Folgen es für die Kreditvergabe der Banken habe, wenn die Produktion stagniere und die Preise fielen. Die Probleme der Institute mit faulen Krediten und nicht nachhaltigen Geschäftsmodellen hätten nichts mit der Geldpolitik zu tun. "Darauf zurückzuführende Unsicherheit zu verringern erfordert, dass andere Politik-Betreiber und die privaten Mitspieler handeln", sagte Coeure.

Dem EZB-Direktor zufolge wurden bisher nur geringe Fortschritte bei der Lösung des Problems der faulen Kredite von Banken erzielt. In vielen Ländern, die besonders unter der Schuldenkrise gelitten hätten, sei der Bestand an faulen Krediten bei den Banken immer noch zu hoch. "Das untergräbt das Vertrauen in ihre Fähigkeit, weitere Verluste aufzufangen." Zudem müssten Geldhäuser mit schwacher Profitabilität Wege finden, Einnahmen zu steigern, die nicht aus dem Zinsgeschäft stammen. Auch sollten sie wenn möglich ihre Betriebskosten weiter senken.

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Handelskonzern Otto denkt über Börsengänge von Töchtern nach. "Für einige wachstumsstarke Konzerngesellschaften der Otto Group sind auch Börsengänge eine ernsthafte Option", sagte Unternehmenschef Alexander Birken der "Wirtschaftswoche" am Donnerstag.
 

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Otto Group stellt Börsengänge von Töchtern in Aussicht

Bregenz (APA) - Die Vorarlberger Seilbahnen sind nach eigenen Angaben bestens für die Wintersaison gerüstet. In die kommende Saison seien insgesamt rund 75,6 Mio. Euro investiert worden. Zu kämpfen haben die Seilbahner mit dem Fachkräftemangel. "Fast alle Bahnen suchen noch Personal für den Winter", zeigte sich Fachgruppenobmann Markus Comploj anlässlich der 49. Seilbahntagung am Donnerstag besorgt.
 

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Vorarlberger Seilbahnen investierten 75,6 Mio. Euro in den Winter

Klagenfurt (APA) - Die Kärntner Seilbahnwirtschaft hat vor der kommenden Wintersaison insgesamt 15 Mio. Euro investiert. Das Geld floss vor allem in den Ausbau der Beschneiung, wie der Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, Klaus Herzog, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt erklärte. Ausgebaut wird aber auch das Sommerangebot, dieses Jahr wurde bereits mehr als eine Million Gäste transportiert.
 

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Kärntner Seilbahnwirtschaft investierte vor dem Winter 15 Mio. Euro