EZB-Direktor: Geldpolitik wird konjunkturstützend bleiben

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) muss aus Sicht von Notenbank-Direktor Benoit Coeure ihre geldpolitische Ausrichtung nach zuletzt schwachen Daten wichtiger Konjunktur-Barometer nicht ändern. Dem Wachstum im Währungsraum stehe keine Abschwächung bevor, sondern eine größtenteils erwartete Korrektur, sagte der Franzose am Montag im französischen Radiosender France Info.

"Diese Korrektur bewegt uns heute nicht dazu, unsere Prognosen zu revidieren." Die Konjunktur habe zuvor mehrjährige Spitzenwerte gesehen.

Die Geldpolitik sei eine langfristige Angelegenheit, sagte Coeure. Sie werde noch lange Zeit unterstützend für die Wirtschaft bleiben. Die Konjunkturerwartungen für den Währungsraum waren zuletzt überraschend deutlich gesunken. Unter anderem war das von der Beratungsfirma Sentix ermittelte Konjunkturbarometer, das von Volkswirten viel beachtet wird, im April den dritten Monat in Folge gefallen. Es sank um 4,4 Punkte auf 19,6 Zähler.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"