EZB-Chefvolkswirt sieht Notenbank trotz Mini-Inflation auf Kurs

Frankfurt (APA/Reuters) - Die EZB bleibt aus Sicht ihres Chefvolkswirts Peter Praet trotz der zuletzt schwachen Preisentwicklung im Euroraum auf einem Kurs hin zu mehr Inflation. Zwar könne die Europäische Zentralbank (EZB) noch nicht sagen, ihre Mission sei erfüllt, sagte Praet am Donnerstag in Paris laut Redetext.

"Aber wir haben substanziellen Fortschritt erzielt auf dem Weg in Richtung einer nachhaltigen Veränderung der Inflation." Damit sich mehr Inflationsdruck aufbaue, sei aber immer noch große geldpolitische Unterstützung erforderlich.

Die EZB strebt knapp 2 Prozent als Idealwert für die Wirtschaft an. Im April waren die Verbraucherpreise um 1,2 Prozent gestiegen, nach 1,3 Prozent im März.

Die jüngsten Konjunkturdaten und Wirtschaftsbarometer hätten negativ überrascht, erklärte Praet. Sie legten nahe, dass die Wirtschaft etwas an Schwung verliere. Vorübergehende Faktoren hätten aber wahrscheinlich eine Rolle gespielt. Dazu zählte der Belgier unter anderem kalte Wetterbedingungen, die jüngste Grippewelle sowie Streiks in der Industrie in einigen Ländern.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro