EZB-Chefvolkswirt: Geldpolitische Hilfe immer noch notwendig

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Wirtschaft im Euroraum ist nach Einschätzung von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet nach wie vor auf eine erhebliche geldpolitische Unterstützung angewiesen. Daher sei die jüngst beschlossene Verlängerung der Anleihenkäufe gerechtfertigt gewesen, sagte der oberste Ökonom der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag auf einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext.

Die Hilfe sei weiterhin notwendig, damit sich die Inflation der EZB-Zielmarke nähere. Allerdings hätten sich die konjunkturellen Aussichten inzwischen verbessert. "Die aufgehellten wirtschaftlichen Perspektiven haben unsere Zuversicht erhöht, dass die Inflation sich allmählich unserem Ziel nähert", sagte der Belgier.

Die Währungshüter hatten auf ihrer Sitzung im Oktober beschlossen, ab Jänner das monatliche Kaufvolumen ihres vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihenkaufprogramms auf 30 Mrd. Euro zu halbieren. Die Transaktionen sollen aber bis mindestens Ende September 2018 fortgesetzt werden. Denn die Inflation liegt mit 1,4 Prozent im Oktober immer noch weit vom EZB-Ziel einer Teuerung von knapp unter zwei Prozent entfernt.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert