EZB-Chefvolkswirt - Ende der Anleihenkäufe erst bei höherer Inflation

Frankfurt (APA/Reuters) - Die EZB wird laut ihrem Chefvolkswirt Peter Praet ihre großangelegten Anleihenkäufe erst beenden, wenn die Inflation stärker anzieht. "Wir benötigen Geduld, denn es braucht Zeit, bis sich Preisdruck aufbaut", sagte Praet am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext. Die Kriterien für einen nachhaltigen Anstieg der Teuerung in Richtung EZB-Zielmarke seien noch nicht erfüllt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken erwerben bereits seit März 2015 in großem Stil Staatsanleihen und andere Wertpapiere. Mit dem inzwischen auf 2,55 Billionen Euro angelegten Kaufprogramm wollen sie die aus ihrer Sicht zu niedrige Teuerung anheizen. Die EZB strebt knapp zwei Prozent Inflation als optimales Niveau für die Wirtschaft an. Im Jänner lag die Rate jedoch nur bei 1,3 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro