EZB-Chef sieht Wirtschaft auf Erholungskurs - "Preisdruck gedämpft"

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Wirtschaft im Euroraum bleibt nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi im Aufwind. Der Italiener sprach am Donnerstag in Frankfurt von einem "robusten Tempo der wirtschaftlichen Expansion". Die Belebung könne stärker ausfallen als bisher angenommen. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2017 habe sich das Wirtschaftswachstum stärker als erwartet beschleunigt.

Allerdings blieben auch Risiken, darunter die jüngsten Entwicklungen am Devisenmarkt. Der Euro ist derzeit so teuer wie seit gut drei Jahren nicht mehr, was Exportgüter aus der Euro-Zone anderswo verteuert.

Die gute Konjunktur schlage allerdings noch nicht auf die Verbraucherpreise durch. "Der heimische Preisdruck bleibt gedämpft und zeigt bis jetzt noch keine überzeugenden Signale für einen anhaltenden Aufwärtstrend", ergänzte Draghi. Im Dezember waren die Verbraucherpreise in der Eurozone lediglich um 1,4 Prozent angezogen, während die Währungshüter Werte von knapp unter zwei Prozent anstreben. Die Inflation dürfte in den kommenden Monaten in etwa auf dem aktuellen Niveau verharren.

Wien (APA) - Verstärkte Investitionen in die Infrastrukturbereiche Energie und Breitband-Internet würden sich volkswirtschaftlich rasch bezahlt machen - mit dem Einsatz neuer digitaler Anwendungen könnte Österreichs jährliche Wirtschaftsleistung um 15,5 Prozent (rund 57 Mrd. Euro) gesteigert werden, zeigt eine Modellrechnung für den "FBA Infrastrukturreport", der heute (Montag) in Wien präsentiert wird.
 

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FBA Infrastrukturreport: IKT und Energie-Infrastruktur aufwerten

Wien (APA) - 2017 mussten 120 große österreichische Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen. Sie kamen dieser Verpflichtung in sehr unterschiedlichem Ausmaß nach, aber doch deutlich besser als 2016, als die Übung noch freiwillig war, zeigt eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien mit dem Beratungsunternehmen PwC. Allerdings werden die Berichte nur selten von externen Prüfern bestätigt.
 

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Nachhaltigkeitsberichte setzen sich in Österreich langsam durch

Wien (APA) - Alexander Winter (46) wird mit 1. Dezember 2018 der neue Vorstandsvorsitzende des Logistikdienstleisters DB Schenker in Österreich und Südosteuropa. Er folgt damit Helmut Schweighofer (49) nach, der vor kurzem die Führung von DB Schenker Europe übernahm und nach Deutschland wechselte, teilte das Unternehmen am Montag mit.
 

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Winter neuer DB-Schenker-Chef in Österreich und Südosteuropa