EZB-Chef Draghi: Wirtschaftswachstum bleibt 2018 stark

Frankfurt (APA/Reuters) - EZB-Präsident Mario Draghi hat sich optimistisch zur Entwicklung der Konjunktur im Währungsraum geäußert. "Nach vorne blickend erwarten wir, dass das Tempo der wirtschaftlichen Expansion 2018 stark bleibt", erklärte er im Jahresbericht 2017 der Europäischen Zentralbank (EZB), der am Montag veröffentlicht wurde.

Im vergangenen Jahr war die Wirtschaft in der Eurozone um 2,5 Prozent gewachsen und damit so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Draghi zufolge sind die Euro-Wächter zuversichtlich, dass sich die Inflation mittelfristig der EZB-Zielmarke annähern werde. Allerdings bestünden immer noch Unsicherheiten hinsichtlich des Aufholbedarfs in der Wirtschaft.

Die EZB strebt knapp unter zwei Prozent Teuerung an, was sie als Optimalwert für die Konjunktur erachtet. Davon ist sie aber noch ein gutes Stück entfernt. Im März legten die Verbraucherpreise 1,4 Prozent zu. Der Notenbank-Chef bekräftigte, eine geduldige, beständige und umsichtige Geldpolitik sei daher weiter notwendig.

Frankfurt (APA/Reuters) - Aus Furcht vor einem Nachfrage-Einbruch kehren Anleger TomTom den Rücken. Die Aktien des Navigationsgeräte-Anbieters stürzten am Dienstag in Amsterdam um knapp 30 Prozent ab und steuerten auf den größten Tagesverlust seit mehr als 13 Jahren zu. Mit 6,03 Euro waren sie so billig wie zuletzt vor fast zweieinhalb Jahren.
 

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Google-Deal mit Autobauern "schwerer Schlag für TomTom"

Frankfurt (APA/Reuters) - Die VW-Nutzfahrzeugsparte Traton baut ihr Engagement auf dem chinesischen Markt aus. Zusammen mit dem zur CNHTC -Gruppe gehörenden Unternehmen Sinotruk soll ein schwerer Lkw der Marke MAN für Kunden in der Volksrepublik entwickelt werden, wie Traton am Dienstag mitteilte.
 

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VW-Nutzfahrzeugtochter Traton will in China schwere Lkw bauen

Wien (APA) - Die Österreicher sind bezüglich der Weitergabe ihrer Finanzdaten an Dritte vergleichsweise sehr misstrauisch. Nur 24 Prozent wären bereit, Drittanbietern Zugriff auf ihre Bankkonten zu gewähren. In Osteuropa etwa sind die Bedenken bezüglich Datenschutz deutlich geringer, so das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Studie von A.T. Kearny zum Thema "Open Banking".
 

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