EZB-Bankenaufsicht legt Leitfaden für Fintech-Firmen vor

Frankfurt (APA/Reuters) - Die EZB-Bankenaufsicht reagiert mit einem Leitfaden für Fintech-Firmen auf die zunehmende Digitalisierung der Finanzbranche. Die Bankenwächter wollen damit einheitliche Aufsichtsverfahren für Finanztechnologie-Unternehmen im gesamten Währungsgebiet erreichen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte.

Erstmals würden Fintech-Firmen darüber informiert, was sie erfüllen müssen, um eine Lizenz für Bankgeschäfte zu erhalten.

Inzwischen entsteht rund um die Finanzbranche eine Vielzahl von IT-Unternehmen, die traditionellen Kreditinstituten Konkurrenz machen. Die Aufsicht müsse sicherstellen, dass Fintech-Firmen, die Bankgeschäfte betreiben, über eine Zulassung verfügten und ausreichend Risikokontrolle betrieben, erklärte die EZB: "Zur Gewährleistung einheitlicher Bedingungen müssen Fintech-Banken dieselben Standards erfüllen wie alle anderen Banken."

Vor wenigen Tagen hatte die Berliner Smartphone-Bank N26 für Aufsehen gesorgt, indem sie sich bei einer Finanzierungsrunde 160 Millionen Dollar (130 Mio. Euro) sicherte. Das war die größte Eigenkapitalspritze, die ein junges Fintech-Unternehmen bisher in Deutschland bekommen hat. N26 besitzt bereits eine Banklizenz.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen