EZB plant weitere Banken-Stresstests

Frankfurt - Großbanken in der Eurozone müssen sich auf weitere Gesundheitschecks durch die Europäische Zentralbank (EZB) einstellen. "Stresstests werden sicher auch in der Zukunft ein Teil der Aufsichtsarbeit sein", sagte EZB-Bankenaufseher Jukka Vesala am Montag auf einer Konferenz in Frankfurt.

Die EZB hat die Institute erst im vergangenen Jahr einem ausführlichen Test unterzogen, der aus einem Bilanzcheck (AQR) und einem Stresstest bestand. Ein weiterer AQR, bei dem die Bilanzen und Wertansätze der Banken unter die Lupe genommen wurden, sei für die meisten Geldhäuser nicht nötig, betonte Vesala. "Ich würde meinen, dass der erste Test ausreichend ist."

Die EZB hat vor einem halben Jahr die Aufsicht über die wichtigsten Banken in Europa übernommen und ist heute direkt für die Kontrolle von 123 Instituten zuständig. In diesem Jahr werde die EZB unter anderem einen Blick auf den öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Bankensektor in Deutschland werfen, sagte Vesala und bestätigte damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters von Mitte März. "In Ländern wie Deutschland sind Verbünde von kleinen Banken von großer Bedeutung", sagte Vesala.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte