EZB will 2016 vier Banken genau unter die Lupe nehmen

Die EZB will Institute aus Slowenien, Lettland, Italien und Irland vor Stresstest und Bilanzcheck unter die Lupe nehmen. Die Ergebnisse sollen im November präsentiert werden. Die vier Banken könnten von EZB-Bankenwächtern künftig direkt beaufsichtigt werden.

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) will heuer vier Banken auf Herz und Nieren prüfen. Die betroffenen Institute könnten künftig zu den Geldhäusern zählen, die die EZB-Bankenwächter direkt beaufsichtigen, teilte die Notenbank am Dienstag mit.

Zu der Prüfung der slowenischen Abanka d.d., der Akciju sabiedrba "Rietumu Banka" aus Lettland, der italienischen Banca Mediolanum und der in Irland ansässigen Citibank Europe gehöre ein Stresstest und ein Bilanzcheck. Ergebnisse sollen im November veröffentlicht werden.

Die EZB ist seit Herbst 2014 direkt für die Aufsicht der größten Banken im Euroraum zuständig. Inzwischen überwacht sie 129 Institute. Die Untersuchung der vier Banken steht laut EZB nicht im Zusammenhang mit der europaweiten Überprüfung von Geldhäusern in diesem Jahr, die von der EU-Bankenregulierungsbehörde EBA gesteuert wird.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro