EZB-Aufseher prüfen strengere Boni-Regeln für Banken

Die EZB-Bankenaufsicht denkt über schärfere Regeln für Bonuszahlungen nach. "Für manche Geschäftsbereiche könnte eine längere Streckung geprüft werden", sagte EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Man könnte über eine Mindestfrist von fünf Jahren nachdenken." Bisher werde die Auszahlung der Prämien für Bankmitarbeiter auf drei bis fünf Jahre gestreckt.

In Folge der Finanzkrise haben Regulierer weltweit die Zügel bei Banker-Boni angezogen, um neue Exzesse zu vermeiden. Die in der Branche teilweise exorbitant hohen Prämien gelten aus heutiger Sicht als Auslöser riskanter Geschäfte, die zahlreiche Banken in eine lebensbedrohliche Krise gestürzt hatten.

Lautenschläger warnte auch davor, dass die derzeit niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten für Banken gefährlich werden könnten. "Mit einer kurzen Niedrigzinsphase werden die Banken zurechtkommen", sagte sie. "Wenn dies aber länger dauert, stellt sich für einige Institute die Frage nach der Tragfähigkeit ihres Geschäftsmodells und wie gut sie mit einem Einbruch ihres Zinseinkommens auskommen." In diesem Jahr wolle sich die Aufsichtsbehörde unter anderem die Berechnungen und das Management des Eigenkapitals der Banken anschauen. Zudem sollen Geschäftsmodelle geprüft werden.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter