EZB erweitert Anleihen-Programm um Bonds von Infrastruktur-Firmen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihr großes Anleihen-Kaufprogramm Bonds großer europäischer Energie- und Infrastruktur-Unternehmen aufgenommen. Unter anderem sind nun Anleihen des italienischen Versorgers Enel und des italienischen Stromnetzbetreibers Terna Teil des Programms, wie die EZB am Donnerstag auf ihrer Webseite mitteilte.

Auch Bonds der österreichischen ÖBB-Infrastruktur AG, die unter anderem das gesamte Schienennetz der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) betreibt, können nun aufgekauft werden, ebenso Titel des slowenischen Autobahnbetreibers Dars. Die Kriterien für die Auswahl wurden nicht öffentlich gemacht.

Die Liste könne aufgrund geldpolitischer Erwägungen erneut verändert werden, teilten die Währungshüter mit. Insgesamt sind nun Bonds von 13 weiteren staatlichen oder halbstaatlichen Gesellschaften Teil des auf 1,14 Billionen Euro angelegten Kaufprogramms. Die Währungshüter wollen damit die Kreditvergabe im Euroraum ankurbeln und der Konjunktur auf die Sprünge helfen. Die Idee: Banken sollen weniger in diese Titel investieren und stattdessen mehr Kredite an die Wirtschaft vergeben. Die Inflation soll auf diese Weise wieder in Richtung der knapp zwei Prozent Teuerung gehievt werden, die die EZB als förderlich für die Wirtschaftsentwicklung ansieht. Im Juni waren die Preise im Währungsraum nur um 0,2 Prozent gestiegen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte