EZB erwarb bisher Anleihen für fast 10 Mrd. Euro

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Zuge ihres insgesamt über eine Billion Euro schweren Anleihen-Kaufprogramms bisher für fast 10 Mrd. Euro Bonds erworben. Insgesamt seien bis zum 13. März Anleihen für 9,751 Mrd. Euro gekauft worden, teilten die Euro-Währungshüter am Montag in Frankfurt mit. Die EZB hatte ihr Kaufprogramm am Montag, den 9. März gestartet.

Die EZB will bis September 2016 pro Monat Papiere im Volumen von 60 Mrd. Euro kaufen. Untergrenze ist dabei eine Rendite von minus 0,2 Prozent. Ziel der EZB ist es, die Kreditvergabe der Banken und damit die Konjunktur anzuschieben und die aktuell sehr niedrige Inflation wieder nach oben zu treiben. Das Inflationsziel der EZB liegt bei knapp unter zwei Prozent - davon ist die Teuerung mit minus 0,3 Prozent im Februar meilenweit entfernt.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder