EZB setzt Anleihen-Kaufprogramm mit großen Schritten fort

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt die Einkaufstour an den Märkten mit ihrem Riesen-Anleihenprogramm fort. Die Währungshüter erwarben seit dem Beginn am 9. März öffentliche Schuldtitel für insgesamt 170,249 Mrd. Euro, wie die Notenbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Darin sind bis zum 12. Juni abgewickelte Käufe enthalten.

Monatlich wollen die EZB und die nationalen Notenbanken der Euro-Länder Wertpapiere im Volumen von rund 60 Mrd. Euro erwerben. Dazu gehören neben Staatsbonds auch Pfandbriefe ("Covered Bonds") und Hypothekenpapiere ("ABS"). Das Programm soll bis September 2016 laufen - bis dahin soll das Kaufvolumen bei 1,14 Bill. Euro liegen.

EZB-Chef Mario Draghi will die Käufe vor Beginn der Urlaubszeit im Sommer beschleunigen. Dann sollen im Juli und August entsprechend weniger Papiere erworben werden. Mit ihrer Geldschwemme für das Finanzsystem will die Zentralbank die Kreditvergabe der Banken anschieben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Investitionen in Anleihen sollen für Banken unattraktiver werden und die Institute sollen so dazu bewegt werden, mehr Kredite zu vergeben. Ziel der EZB: Die aktuell sehr niedrige Inflation im Währungsraum soll sich wieder deutlich in Richtung der EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent bewegen. Im Mai lag die Teuerung in der Eurozone nur bei um 0,3 Prozent.

Geld

Kurseinbruch bei Kryptowährungen: Bitcoin & Co stürzen ab

Brüssel (APA) - Österreich verzeichnete am Ende des Vorjahres die fünfthöchste Inflation in der EU. Im Dezember 2017 wies Österreich laut Eurostat-Daten vom Mittwoch eine Teuerungsrate (HVPI) von 2,3 Prozent aus. Spitzenreiter waren gemeinsam Estland und Litauen mit je 3,8 Prozent. Einziges Land mit sinkenden Preisen war Zypern (-0,4 Prozent Inflationsrate).
 

Newsticker

Österreich im Dezember 2017 mit fünfthöchster Inflation in EU

Wien/Linz (APA) - Der Linzer IT-Dienstleister S&T blickt sehr zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2018. Geplant ist ein Umsatzplus von rund 15 Prozent auf knapp 1 Mrd. Euro, die Profitabilität (EBITDA) soll sich um 30 Prozent auf ca. 80 Mio. Euro erhöhen. Verantwortlich dafür ist laut S&T "die erfreuliche Entwicklung des hochmargigen Geschäftssegmentes 'IoT Solutions' sowie der weiter gestiegene Auftragsbestand".
 

Newsticker

S&T erwartet für 2018 deutliches Ergebnisplus auf 80 Mio. Euro