EZB - Ende der Anleihenkäufe erst bei höherer Inflation

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) wird laut Chefvolkswirt Peter Praet die vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe erst beenden, wenn sie stärker von einem Anziehen der Inflation überzeugt ist. Die Notenbank werde ihre Geldpolitik normalisieren, "sobald wir festgestellt haben, das es eine nachhaltige Veränderung im Inflationspfad gibt", sagte Praet am Montag laut Redetext in Brüssel.

Die EZB strebt mittelfristig eine Inflation von knapp 2 Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit Jahren. Im Dezember waren die Verbraucherpreise zum Beispiel nur um 1,4 Prozent angezogen. Um für mehr Inflation zu sorgen, kauft die EZB im großen Stil Wertpapiere. Die Transaktionen sind mittlerweile auf 2,55 Billionen Euro angelegt. Sie sollen noch bis mindestens Ende September fortgesetzt werden. Deutsche-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann fordert ein konkretes Enddatum, welches die EZB bisher nicht ausgegeben hat.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern