EY: Heimische Energieversorger Vorreiter bei Smart-Meter-Einführung

Wien (APA) - Die Einführung intelligenter Stromzähler (Smart-Meter) in der heimischen Energieversorgung ist laut einer Studie des Beratungsunternehmens EY im internationalen Vergleich weit fortgeschritten. 79 Prozent haben demnach bereits mit der Einführung von Smart-Metern begonnen, rund 20 Prozentpunkte mehr als in Deutschland (59 Prozent) oder der Schweiz (52 Prozent).

Ebenfalls 79 Prozent - und damit rund 20 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor - sind überzeugt, das EU-Ziel, wonach 80 Prozent der Haushalte bis 2022 mit einem Smart-Meter ausgestattet sein müssen, ohne größere Probleme erfüllen zu können. Smart Metering ist dabei für die Mehrheit der befragten Energieversorger (79 Prozent) das wichtigste Instrument der digitalen Transformation im Energiesektor. Hierbei steht vor allem die Möglichkeit, mit intelligenten Stromzählern den Verbrauch zu visualisieren, als wichtigstes Geschäftsmodell im Vordergrund.

Der Studie zufolge hat das Thema Digitalisierung für die österreichischen Energieversorger heuer eine so große Bedeutung wie noch nie. Vier von fünf der Befragten gaben an, sich in den kommenden zwei bis drei Jahren stark oder sehr stark mit der Digitalisierung auseinandersetzen zu wollen. 2017 waren es erst 52 Prozent. Der Großteil sieht dabei die Digitalisierung als "große Chance". Der Anteil jener, die in der Digitalisierung eine Bedrohung sehen, ist auf 11 Prozent gesunken (2017: 38 Prozent).

Trotzdem sehen viele Energieversorger Herausforderungen bei der digitalen Transformation. In erster Linie sind das IT-Sicherheitsvorgaben sowie personelle Ressourcen und Datenschutz. Spürbar ist auch die Sorge vor Hackern: Zwei Drittel schätzen die Gefahr von Ausfällen in der Stromversorgung durch Hackerangriffe als hoch oder sehr hoch ein.

Für die "Stadtwerke-Studie 2018" hat EY in 193 Geschäftsführer und Vorstände von Energieversorgungsunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt. 19 kamen davon aus Österreich.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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