Exxon Mobil will trotz Ölmarktkrise nicht auf Zukäufe verzichten

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil zeigt sich trotz eines verschärften Sparkurses offen für Zukäufe. Wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises sollen die Investitionen zwar weiter zurückgefahren werden. Auf Übernahmen will Firmenchef Rex Tillerson aber nicht verzichten.

"Wir haben die finanzielle Flexibilität, um attraktive Möglichkeiten anzugehen", erklärte Tillerson am Mittwoch anlässlich einer Analystenkonferenz in New York. Der weltgrößte börsennotierte Ölkonzern hat diese Woche ausgestattet mit seiner Top-Bonitätsnote "AAA" den Anleihenmarkt angezapft und zwölf Milliarden Dollar (11,04 Mrd. Euro) bei Investoren eingesammelt. Das schürte Spekulationen, der Konzern aus dem US-Bundesstaat Texas könnte schon bald auf Einkaufstour gehen.

Seit Mitte 2014 ist der Ölpreis um rund 70 Prozent eingebrochen, was die Branche hart getroffen hat. Zahlreiche Stellen wurden gestrichen, viele Projekte liegen auf Eis. Bei Exxon Mobil summierten sich die Investitionen 2013 noch auf 42,5 Milliarden Dollar. 2015 waren es nur gut 31 Milliarden Dollar, 2016 sollen es 23,2 Milliarden sein, im Jahr danach noch weniger.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch