Exxon Mobil will trotz Ölmarktkrise nicht auf Zukäufe verzichten

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil zeigt sich trotz eines verschärften Sparkurses offen für Zukäufe. Wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises sollen die Investitionen zwar weiter zurückgefahren werden. Auf Übernahmen will Firmenchef Rex Tillerson aber nicht verzichten.

"Wir haben die finanzielle Flexibilität, um attraktive Möglichkeiten anzugehen", erklärte Tillerson am Mittwoch anlässlich einer Analystenkonferenz in New York. Der weltgrößte börsennotierte Ölkonzern hat diese Woche ausgestattet mit seiner Top-Bonitätsnote "AAA" den Anleihenmarkt angezapft und zwölf Milliarden Dollar (11,04 Mrd. Euro) bei Investoren eingesammelt. Das schürte Spekulationen, der Konzern aus dem US-Bundesstaat Texas könnte schon bald auf Einkaufstour gehen.

Seit Mitte 2014 ist der Ölpreis um rund 70 Prozent eingebrochen, was die Branche hart getroffen hat. Zahlreiche Stellen wurden gestrichen, viele Projekte liegen auf Eis. Bei Exxon Mobil summierten sich die Investitionen 2013 noch auf 42,5 Milliarden Dollar. 2015 waren es nur gut 31 Milliarden Dollar, 2016 sollen es 23,2 Milliarden sein, im Jahr danach noch weniger.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt