Export-Förderinitiative "go international" bis 2019 verlängert

Das Wirtschaftsministerium hat die Export-Förderinitiative "go international" bis März 2019 verlängert - insgesamt stehen dafür 56 Mio. Euro zur Verfügung, damit bleibt das Fördervolumen etwa auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Ziel der Förderungen sei es, 8.000 neue Exporteure zu gewinnen, sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) am Dienstag laut Aussendung.

Mit den bisherigen Exportinitiativen sei die Anzahl der österreichischen Exporteure seit dem Jahr 2000 von damals 12.500 auf 52.000 angehoben worden, erklärte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Jeder Euro, der für die Exportförderung ausgegeben werde, bringe 55 Euro an zusätzlichen Exporten.

Im Vorjahr haben die österreichischen Unternehmen Waren im Wert von 128,11 Mrd. Euro exportiert und damit einen neuen Rekordwert erzielt. Rechnet man die Dienstleistungsexporte dazu, kommt man auf ein Exportvolumen von 180 Mio. Euro.

Die Wirtschaftskammer will vor allem auf die Exportmärkten in Amerika und Asien stärker bearbeiten. "Die Märkte mit großem Export- und Investitionspotenzial finden wir nicht mehr in Europa", sagte Leitl laut Mitteilung. Seit dem Jahr 2000 hätten Österreichs Ausfuhren insgesamt um 83,5 Prozent zugelegt - jene nach Amerika aber um 131,3 Prozent und jene nach Asien um 190,7 Prozent.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen