Explosion in Gasstation - ENI-Chef rechnet mit Gas-Preiserhöhungen

Rom (APA) - Die Explosion in der Gasstation im niederösterreichischen Baumgarten könnte die Gaspreise in die Höhe treiben. Die Gaspreise seien steigend, dieser Trend könnte sich wegen des Unfalls in Baumgarten festigen, betonte der Chef des italienischen Energiekonzerns Eni, Claudio Descalzi.

Der CEO rechnet mit keinen Problemen für Italien, obwohl es als Empfängerland wegen der Explosion in Baumgarten fast völlig abgeschnitten sei. "Selbst wenn die Probleme einige Wochen dauern sollten, könnten wir mit Reserven kompensieren. Es besteht kein Alarm unter den Gasbetreibern", sagte Descalzi nach Medienangaben vom Dienstag. Derzeit importiere Italien 57 Millionen Gas pro Tag. Eni bemühe sich um stärkere Importe aus Nordafrika.

Die Explosion in Baumgarten nährte in Italien politische Diskussionen über die Abhängigkeit des Landes von Gasimporten. "Dieser Unfall bezeugt, dass Infrastrukturen dieser Art Zeitbomben werden können, die Personen und in der Umwelt riesige Schäden verursachen", betonte die Senatorin Daniela Donno der populistischen Fünf Sterne-Bewegung. Diese wehrt sich gegen den Bau der Trans Adriatic Pipeline, die über rund 880 Kilometer Gas von Aserbaidschan und der türkischen Grenze via Griechenland und Albanien durch die Adria nach Italien importieren soll.

Anders sieht die Lage die regierende Sozialdemokraten-Partei PD. Italien müsse den Bau der TAP beschleunigen, um die Gasimporte zu diversifizieren. Italien dürfe nicht zu stark von Baumgarten abhängig sein.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht