Experten erwarten Milliardenschäden durch Sturm "Niklas"

Frankfurt - Der Orkan "Niklas" hat in Europa nach Schätzungen von Experten Milliardenschäden angerichtet. Auf die Versicherer kämen nach Modellberechnungen Zahlungen von 1,0 bis 1,9 Mrd. Euro zu, wie die Versicherungsexperten von AIR Worldwide am Dienstag mitteilten. Der Großteil der Schäden sei in Deutschland zu erwarten, aber auch in Österreich und der Schweiz und auf den britischen Inseln.

"Niklas" war Ende März mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kilometer pro Stunde über Österreich hinweggezogen.

Die meisten Versicherer halten sich mit Schadenschätzungen bisher zurück. Die Stuttgarter SV SparkassenVersicherung sprach für ihre Kunden von einem zweistelligen Millionenschaden. In Österreich rechnen UNIQA, Generali und die zur VIG gehörende Wiener Städtische nach ersten Schätzungen jeweils mit Schäden in einstelliger Millionenhöhe.

Laut AIR Worldwide sind die einzelnen Schäden an Häusern, Fabriken, Autos und landwirtschaftlichen Flächen relativ gering. Das mache eine Schadenschätzung auch besonders schwierig. Sie summierten sich aufgrund der breiten Schneise, die "Niklas" geschlagen hat, allerdings auf beträchtliche Summen.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen