Experten erwarten Milliardenschäden durch Sturm "Niklas"

Frankfurt - Der Orkan "Niklas" hat in Europa nach Schätzungen von Experten Milliardenschäden angerichtet. Auf die Versicherer kämen nach Modellberechnungen Zahlungen von 1,0 bis 1,9 Mrd. Euro zu, wie die Versicherungsexperten von AIR Worldwide am Dienstag mitteilten. Der Großteil der Schäden sei in Deutschland zu erwarten, aber auch in Österreich und der Schweiz und auf den britischen Inseln.

"Niklas" war Ende März mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kilometer pro Stunde über Österreich hinweggezogen.

Die meisten Versicherer halten sich mit Schadenschätzungen bisher zurück. Die Stuttgarter SV SparkassenVersicherung sprach für ihre Kunden von einem zweistelligen Millionenschaden. In Österreich rechnen UNIQA, Generali und die zur VIG gehörende Wiener Städtische nach ersten Schätzungen jeweils mit Schäden in einstelliger Millionenhöhe.

Laut AIR Worldwide sind die einzelnen Schäden an Häusern, Fabriken, Autos und landwirtschaftlichen Flächen relativ gering. Das mache eine Schadenschätzung auch besonders schwierig. Sie summierten sich aufgrund der breiten Schneise, die "Niklas" geschlagen hat, allerdings auf beträchtliche Summen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen