Experten - EZB verfehlt Inflationsziel auch in nächsten Jahren

Wegen des massiven Ölpreisverfalls wird die Europäische Zentralbank nach Einschätzung von Experten ihr Preisstabilitätsziel in den nächsten Jahren verfehlen. Selbst 2020 wird der Preisanstieg im Euroraum lediglich bei 1,8 Prozent liegen, wie aus der am Freitag veröffentlichten Umfrage unter professionellen Beobachtern der EZB hervorgeht.

Die Währungshüter streben eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent als optimalen Wert für die Wirtschaft an. Für das laufende Jahr senkten die Experten ihre Inflationsprognose auf 0,3 Prozent von zuvor 0,7 Prozent. 2017 soll die Teuerungsrate dann mit 1,3 Prozent immerhin mehr als vier mal so hoch sein. Auch dies liegt aber noch weit vom Ziel der EZB entfernt.

Die Notenbank hatte erst im März ihre Inflationsprognose für 2016 nach unten geschraubt und die Geldpolitik erneut gelockert. Die EZB brachte ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg. Die Leitzinsen wurden auf null gesenkt und die Strafzinsen für Banken, wenn diese bei der EZB Geld parken, verschärft. Die EZB erhöhte zudem ihre monatlichen Wertpapierkäufe im Rahmen des großen Anleihen-Kaufprogramms auf 80 von bisher 60 Mrd. Euro. Damit wollen die Euro-Wächter Banken dazu bewegen, mehr Kredite an die Wirtschaft zu vergeben, was die Konjunktur anheizen und die Inflation nach oben treiben soll.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai