Experten erwarten Anstieg chinesischer Übernahmen in Deutschland

Berlin/Peking (APA/dpa) - Ungeachtet einer Delle in diesem Jahr könnten chinesische Firmenübernahmen in Deutschland nach Einschätzung von Fachleuten bald wieder Rekordniveau erreichen. So geht der Ökonom Liu Yuanchun von der Pekinger Volksuniversität davon aus, dass sich die Einkaufstour chinesischer Firmen in Deutschland fortsetzen wird.

Die Pekinger Führung will China bis zum 100. Geburtstag der Volksrepublik im Jahr 2049 zu einer "Industrie-Supermacht" machen. "Ohne Zukäufe in Deutschland ist das nicht zu machen", sagte Liu der Deutschen Presse-Agentur. Er schätzt, dass das Volumen der Übernahmen durch die neuen Regeln in diesem Jahr zwar zurückgehen wird. Schon bald seien aber neue Rekorde möglich.

Rapide expandiert in Europa haben in den vergangenen Jahren auch die vier größten chinesischen Banken. In den kommenden Jahren seien eher strategische Beteiligungen an westlichen Banken zu erwarten, sagte der Chinaexperte Horst Löchel, Professor an der Frankfurt School of Finance & Management.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte