Ex-UniCredit-Chef Profumo vom Steuerbetrug-Verdacht freigesprochen

Der langjährige frühere UniCredit-Chef Alessandro Profumo und 19 weitere Bankmanager sind am Donnerstag von einem Richter in Rom vor Vorwurf des Steuerbetrugs im Umfang von 245 Mio. Euro freigesprochen worden. Das wurde am Donnerstag in der "Brontos" genannten Betrugsaffäre um Finanzoperationen entschieden.

Neben Profumo, der inzwischen Präsident der toskanischen Bank Monte dei Paschi ist, waren 16 weitere Manager oder Ex-Manager der Bank-Austria-Mutter UniCredit sowie drei Beschäftigte von Barclays angeklagt. Profumo hatte bis 2010 für 15 Jahre Italiens führende Großbank UniCredit geleitet. Er hatte stets betont, unschuldig zu sein und immer "korrekt" Geschäfte betrieben zu haben. Seine Rechtsanwälte begrüßten den Freispruch.

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