Ex-Uber-Chef versucht sich als Investor

San Francisco (APA/dpa) - Der umstrittene Ex-Chef von Uber, Travis Kalanick, hat eine neue Beschäftigung als Start-up-Investor gefunden. Der 41-Jährige gab in der Nacht zum Donnerstag die Gründung seines Fonds mit dem Namen 10100 bekannt.

Schwerpunkte seiner Geldanlangen werde die "Schaffung von Jobs in großem Maßstab" sein, mit Investitionen in Immobilien, Online-Handel und Innovationen und China und Indien, schrieb Kalanick bei Twitter. Mit dem Fonds wolle er neben auf Profit ausgerichteten Investments auch Bildung und die zukünftige Entwicklung von Städten unterstützen.

Der Mitgründer und langjährige Chef des Fahrdienst-Vermittlers galt als die treibende Kraft hinter der aggressiven globalen Expansion von Uber. Nach einer Serie von Krisen und Skandalen wurde er aber auch für eine Unternehmenskultur voller Sexismus und schlechtem Management verantwortlich gemacht. Unzufriedene Uber-Geldgeber drängten ihn aus dem Chefsessel. Kalanick sitzt zwar nach wie vor im Verwaltungsrat von Uber, sein Einfluss wurde aber beim Einstieg des japanischen Technologiekonzerns Softbank stark reduziert.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los