Ex-Notenbank-Chef Bernanke berät Hedgefonds Citadel

Der ehemalige US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hat einen neuen Job: Nach einem Bericht der "New York Times" (Donnerstagausgabe) berät er künftig den 25 Mrd. Dollar (23,63 Mrd. Euro) schweren Hedgefonds Citadel Investment Group. Bernanke wird demnach den Investitionsausschuss zur Weltkonjunktur und in finanziellen Angelegenheiten zur Seite stehen sowie Anleger treffen.

Bernankes Vorgänger Alan Greenspan war nach dem Ende seiner Amtszeit ebenfalls zu einem Hedgefonds gewechselt, zu Paulson & Co. Die Verzahnung zwischen Wall Street und Washington wird in der Öffentlichkeit kritisch gesehen.

Bernanke sagte der Zeitung, er habe mehrere Angebote von Banken abgelehnt und sich auch deshalb für Citadel entschieden, weil dieser Hedgefonds nicht unter die Aufsicht der Notenbank Federal Reserve falle. Auch werde er in seiner neuen Funktion kein Lobbying betreiben.

Bernanke leitete die US-Notenbank Federal Reserve acht Jahre lang, auch während der Immobilien- und Finanzkrise 2007/08. Im vorigen Jahr folgte ihm Janet Yellen an der Fed-Spitze.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"