Ex-Notenbank-Chef Bernanke berät Hedgefonds Citadel

Der ehemalige US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hat einen neuen Job: Nach einem Bericht der "New York Times" (Donnerstagausgabe) berät er künftig den 25 Mrd. Dollar (23,63 Mrd. Euro) schweren Hedgefonds Citadel Investment Group. Bernanke wird demnach den Investitionsausschuss zur Weltkonjunktur und in finanziellen Angelegenheiten zur Seite stehen sowie Anleger treffen.

Bernankes Vorgänger Alan Greenspan war nach dem Ende seiner Amtszeit ebenfalls zu einem Hedgefonds gewechselt, zu Paulson & Co. Die Verzahnung zwischen Wall Street und Washington wird in der Öffentlichkeit kritisch gesehen.

Bernanke sagte der Zeitung, er habe mehrere Angebote von Banken abgelehnt und sich auch deshalb für Citadel entschieden, weil dieser Hedgefonds nicht unter die Aufsicht der Notenbank Federal Reserve falle. Auch werde er in seiner neuen Funktion kein Lobbying betreiben.

Bernanke leitete die US-Notenbank Federal Reserve acht Jahre lang, auch während der Immobilien- und Finanzkrise 2007/08. Im vorigen Jahr folgte ihm Janet Yellen an der Fed-Spitze.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los