Ex-Kirchenbank Schelhammer & Schattera mit neuem Aufsichtsratschef

Die ehemalige Kirchenbank Schelhammer & Schattera, die sich mittlerweile zu rund 70 Prozent in Händen der Grazer Wechselseitigen (GraWe) befindet, hat einen neuen Aufsichtsratschef: Christian Jauk von der zur GraWe-Bankengruppe gehörenden Bank Burgenland folge Abt Ambros Ebhart vom Stift Kremsmünster nach, berichtete Kathpress heute, Dienstag.

Der frühere Bankvorstand Michael Martinek ist den Angaben zufolge in den Ruhestand getreten. Der Vorstand von Schelhammer & Schattera setzt sich seit 1. April aus Gerhard Stöcklmair und Peter Böhler zusammen. Das Bankhaus werde weiterhin ein selbstständiges Unternehmen bleiben, wird GraWe-Generaldirektor Othmar Eder zitiert.

Die im Jänner vereinbarte Übernahme der Mehrheitsanteile an Schelhammer & Schattera durch die GraWe-Bankengruppe sei am 9. Juni abgeschlossen worden. Mit dem Closing seien die Aktien der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs sowie einiger Orden und kirchlicher Institutionen an die GraWe übergegangen. "Dem Vernehmen nach werden sich auch die noch verbliebenen kirchlichen Institutionen von ihren Bankanteilen trennen, sodass sich der Anteil der GraWe auf 85 Prozent erhöhen könnte", schreibt Kathpress weiters. Nach der Übernahme durch die GraWe sei Wiens älteste Privatbank Schelhammer & Schattera ein vollkonsolidiertes Mitglied der Kreditinstitutsgruppe der Bank Burgenland.

Der bisherige 54-Prozent-Mehrheitseigentümer - die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften - habe den Ausstieg aus der Bank bereits seit 2008 erwogen, sagte Abtpräses Christian Haidinger als Vorsitzender der Superiorenkonferenz laut Kathpress.

Karlsruhe (APA/dpa) - Der deutsche Stromkonzern EnBW will verstärkt Infrastrukturleistungen über den Energiebereich hinaus anbieten und geht davon aus, dass konventionelle Kraftwerke künftig nur noch wenig zum Ergebnis beitragen.
 

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EnBW will weg von Kohle und mehr in E-Mobilität investieren

Brüssel (APA) - In Österreich liegt die durchschnittliche Lebensarbeitszeit, die Menschen im Beruf verbringen, etwas höher als in der EU. Sie betrug 2016 in Österreich 37,1 Jahre, EU-weit hingegen 35,6 Jahre. Die Dauer des Arbeitslebens ist am längsten in Schweden mit 41,3 Jahren, gefolgt von Dänemark (40,3), den Niederlanden (40,0), Großbritannien (38,8), Deutschland (38,1), Estland (37,8) und Finnland (37,7).
 

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Berufsdauer in Österreich über dem EU-Durchschnitt

Wien (APA) - Die heimische Kinobranche sorgte 2015 für eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 227 Mio. Euro im Inland. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) zur ökonomischen Bedeutung des Sektors, die am Dienstagabend in der Wirtschaftskammer präsentiert wurde. Das Steuer- und Abgabenaufkommen betrug dabei 86 Mio. Euro.
 

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Heimische Kinobranche bringt Bruttowertschöpfung von 227 Mllionen Euro